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Koramic: Leicht konvexe Biber
für Schloss Moritzburg
Donnerstag, 25 Juni, 2009
Barockschloss erhält neues Ziegeldach
Kleine Krümmung - großer Nutzen Â
Download: KC_09062_Moritzburg.zip
Die Moritzburger Teichlandschaft mit dem Jagdschloss Moritzburg zählt heute zu den reizvollsten Naherholungsgebieten Dresdens. Nur 15 km vom Stadtzentrum Dresdens entfernt, zieht die barocke Schlossanlage jährlich Tausende von Besuchern an. Zurzeit werden die Dächer des 1736 zur heutigen Pracht umgebauten Schlosses neu eingedeckt. Die insgesamt fast 4000 m² große Dachfläche erhält eine Deckung aus speziellen, leicht konvexen Koramic-Bibern.
Die Sanierung des Anwesens und der dazugehörigen Anlagen ist ein laufender Prozess. Das Architekturbüro Kunze-Zerjatke aus Dresden betreut die vielfältigen Baumaßnahmen. Mitte der neunziger Jahre begann die Dachsanierung. Im Spätherbst 2008 wurde einer der Bauabschnitte der Dachsanierung abgeschlossen. Dieser umfasste die Westfassade mit Kapelle und dem südwestlichen Turm. Zurzeit werden die Süd-, Ost- und Nordseite saniert. Im Zuge dieser Arbeiten gilt es auch, das Dach des noch zu sanierenden Turms im Südosten, zu erneuern. 2011 soll die Dachsanierung abgeschlossen sein.
Leicht konvexe Biber minimieren das Schnabeln:
Die neu eingedeckten Biberschwanzziegel aus der Produktionslinie Manufaktur von Koramic folgen exakt dem historischen Vorbild. Sie entsprechen mit ihrem Segmentschnitt dem sächsischen Format. Statt der bei diesem Format üblichen drei Rippen verfügen die Ziegel auf der Moritzburg allerdings über vier Rippen und sind statt 38 cm nur 32 cm lang. Diese kürzere Bibervariante ist vor allem für die großen Zwiebeltürme sowie die stark geschweifte Dachform der Renaissancekapelle wichtig. Hier unterbinden die kürzeren Biber ein übermäßiges Schnabeln der Deckung. Die Biber aus der Manufakturreihe von Koramic bieten zudem einen besonderen Vorteil: Die Ziegel werden standardmäßig leicht konvex gefertigt und weisen einen Stich von etwa 2 mm auf. Diese fast nicht wahrnehmbare Krümmung unterstützt nicht nur die einfachere Verlegung der Biber auf glatten Flächen, sondern erleichtert auch die Deckung großer Zwiebeltürme. Die leicht konvexen Biber liegen hinter der Spitze unmerklich hohl und unterbinden auf diese Weise die Kapillarität zwischen den Biberlagen. Sie sorgen für ein glatteres, flächigeres Deckbild und erhöhen damit die harmonische Ästhetik der Dachfläche.
Vor der Verlegung der neuen Dachdeckung wurden bei jedem Bauabschnitt zuerst die Holzdachstühle saniert. Um die Deckung möglichst rund erscheinen zu lassen, setzten die Handwerker spezielle, biegsame Schichtholzdachlatten ein. Jeder eingedeckte Biberschwanzziegel wurde, wie in Sachsen üblich, mit einem Quer- und Längsschlag gesichert. Bei einer solchen denkmalgerechten Vermörtelung erübrigte sich eine Unterspannbahn und die keramische Dachdeckung kann ungehindert auch zum Dachraum hin lüften bzw. trocknen. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Schloss Moritzburg für die nächsten Jahrzehnte wieder von einem ästhetischen keramischen Dach gekrönt.
Koramic im Internet. www.koramic.de
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Foto 1: Schloss Moritzburg: Sanierung der Westfassade mit Kapelle und Südwestturm.
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Foto 2+3: Die großen Zwiebeltürme wurden mit 32 cm kurzen und leicht konvexen Bibern von Koramic eingedeckt. Ein Mörtelschlag längs und quer sichert die denkmalgerechte Dacheindeckung.
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Foto 4: Der Zwiebelturm im Detail: vollendet gedeckt mit kurzen und leicht konvexen Bibern.
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Foto 5+6: Harmonische Dachflächen gedeckt mit leicht konvexen Bibern von Koramic.
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Foto 7: Eingang zum Schloss Moritzburg. Fotos: Koramic
Download: KC_09062_Moritzburg.zip
