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Rathscheck Schiefer: Dynamische Rechteck-Deckung für Schule
Donnerstag, 12 März, 2009
Dynamische Schönheit
Rechteck-Deckung für Kreative
Nachhaltig elegant
Schieferfassade für Kreative
Download: RS_09031_Wipperfuerth.zip
Die Dynamische Rechteck-Deckung ist die neueste Schiefer-Fassadendeckart. Sie eröffnet dem Architekten einen besonders reizvollen Weg zur individuell gestalteten Fassade. Basierend auf rechteckigen Schiefern ist der Planer bei seinem Entwurf weitgehend befreit von komplizierten Regeln. Die Ansichtsflächen der Steine können bei dieser Fassadendeckart zwischen 10 und 60 cm lang und zwischen 3 und 25 cm hoch sein. Damit sind Gestaltungen mit verschiedensten Anmutungen von Bruchsteinwänden oder unregelmäßigen Mauerwerken realisierbar. Während die Höhenüberdeckung kaum erkennbar schuppenartig Stein auf Stein gedeckt wird, dient ein unterlegtes dunkles Aluminiumblech der Seitenüberdeckung. Auf diese Weise liegen die einzelnen Schiefer fest gefügt neben- und untereinander und das dichte, kompakte Bild wird von geraden strengen Fugen geprägt.
Schieferfassade für Profis:
Die Fassade einer Schulerweiterung in Wipperfürth war ursprünglich als verputztes WDVS geplant. Doch dann kam die Idee der Schieferfassade auf. In einer Fachpublikation las Architekt Mike Würden von einer neuen Schieferdeckart. Diese wurde erstmals von den Architekten Hildebrand + Schwarz aus Friedrichshafen für eine Schule in Ailingen am Bodensee eingesetzt. Auch der Bauherr in Wipperfürth war von der ungewöhnlichen Fassadenidee angetan. Die Stadt liegt im Bergischen Land. In dieser Region gehören Schieferfassaden zum alltäglichen Bild. Die Baubeteiligten in der Region sind Schieferprofis und wissen wie haltbar und nachhaltig Schieferfassaden sind. Sie ergriffen die Chance, die neue Deckart auszuprobieren. Dachdeckermeister Franz Kalkert von Heinze Bedachungen erhielt den Auftrag.
Jeder Stein ein Unikum:
Nach dem Studium der Referenz entwickelten Architekt und Dachdecker ihre Vorstellungen zur Realisierung der Dynamischen Rechteck-Deckung. Gemeinsam wurden die grundlegenden Merkmale der Fassade festgelegt. Dazu gehörten Steingrößen, Gebindehöhen und die Reihenfolge der Gebinde unter Berücksichtigung der Höhenlagen der Fenster.
Die neue Fassade basiert auf drei sichtbaren Steinhöhen (Gebindehöhen). Für den Betrachter sind sie 5, 10 und 15 cm hoch. Für das 15er-Gebinde kamen sechs Steingrößen zum Einsatz. Sie wurden von den Dachdeckern nach Bedarf in einem dynamischen Auswahlprozess eingebaut. Die Schiefer waren zwischen 20 und 60 cm lang. Für das 10er-Gebinde wurden acht und für das 5er-Gebinde fünf verschiedene Steingrößen eingeplant.
Bereits in der Bauphase hat sich die Kunde von der neuartigen Schieferfassade im Bergischen Land herumgesprochen. Immer wieder standen Architekten, Bauplaner und Dachdeckerkollegen vor dem Objekt, um sich einen Eindruck von der neuen Schönheit zu machen. Das Urteil war einhellig: sehenswert.
Rathscheck Schiefer: www.rathscheck.de
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Abb. 1 + 2: Klassisch kubisch und wie das Hauptgebäude mit Schieferfassade: Die Schulerweiterung der Berufsschule in Wipperfürth.
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Abb. 3 + 4 + 5 + 6: Haltbar und edel seidig glänzend. Dynamische Rechteck-Deckung von Rathscheck Schiefer.
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Abb. 7: Für jede Gebindehöhe mehrere Steine zur freien Auswahl.
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Abb. 8: Dem kreativen Entwurf folgte ein kreativer handwerklicher Prozess.
Abb. 1 bis 8: Fotos Rathscheck Schiefer
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Abb. 9: Schnitt durch die hoch gedämmte Fassade.
Abb. 9: Foto Säbu
Download: RS_09031_Wipperfuerth.zip
