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REPORTAGE:
ArGeTon®-Ziegelvorhangfassade:
Bewährt im Publikumsverkehr
Sonntag, 10 September, 2006
Nachhaltig mit ArGeTon
Nachhaltige Fassaden
Die ArGeTon-Fassade steht für Nachhaltigkeit, naturbeÂzogene, anspruchsvolle ArchitekÂtur und VandalisÂmusÂfestigkeit. Ideal geeignet für Bauten im öffentlichen Raum.
Ästhetisch souverän
Materialität, Geometrie und Farbgebung bestimmen die AusÂdruckskraft einer Fassade. Daneben beeinflussten technische Eigenschaften, wie Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz das Einsatzspektrum einer Lösung. VorgeÂhängte, hinterlüftete Fassaden sind mit ihren getrennten FunktionsÂschichÂten maßÂgenau auf die Belange des Nutzers einstellbar. Gelingt es, vorÂgehängte und hinterlüftete FasÂsaden zudem auch noch weitgeÂhend vanÂdalismusÂfest zu bauen, sichern sie über JahrÂzehnte ein hohes Maß an gestalteriÂscher Souveränität.
Diese gestalterische Souveränität basiert bei der ArGeTon-FasÂsade auf mehreren Säulen. Zum einen ist es die weitgeÂhende Schmutzunempfindlichkeit. Das geometrische FugenrasÂter und die verdeckten Befestigungselemente verhindern SchmutzfahÂnen. Zum anderen ist es der NaturbeÂzug. Keramisches Material in dieser Qualität vermag nicht nur im Neuzustand sympathisch zu wirken. Die Patinierung keramischer Produkte wird durchweg als natürlich und ästhetisch empfunden. Allein diese beiden Eigenschaften sichern keramischen FassaÂden eine hohe Akzeptanz. Wenn sie dann auch noch einem hart geschossenen Fußball widerstehen, haben sie die Prüfung auch auf dieser Ebene bestanden.
Technisch vielseitig
ArGeTon-Platten sind stranggepresste, 30 mm dicke ZiegeleleÂmente aus verschieÂdenÂÂfarbig brennenden Tonen. Sie verfügen im Querschnitt über durchgehende horizontale HohlÂkammern, die der Gewichtseinsparung dienen, die schnelle Trocknung der Platten förÂdern und eine hohe statische Festigkeit sichern.
Die Befestigung erfolgt mit PlatÂtenhaltern aus Aluminium. Jede Platte wird einzeln befestigt und kann bei Bedarf auch einzeln ausgewechÂselt werden. Die Hinterlüftung zwischen Bekleidung und WärmeÂdämÂÂmung ist ein wesentliches Merkmal einer ArGeTon-Fassade. Die wichÂtigste Aufgabe dieser Hinterlüftung: Ableitung von Feuchte und Regulierung des KonÂdenswasserÂhaushaltes. Die Luftzirkulation hinter und zwischen den ZiegelÂplatÂten sichern ein schnelles AbÂleiten, bzw. Abtrocknen der Feuchte. Damit bleibt die hinter der Fassade verborgene WärmeÂdämmung dauerhaft funkÂtionsÂtüchtig. Die hierfür genutzten mineralischen Fassadendämmstoffe dienen darüber hinaus auch dem Schall- und Brandschutz. Die Dicke der Dämmung ist weitgehend frei wählbar und im Prinzip nicht beschränkt. Die Unterkonstruktionen für ArGeTon-ZiegelfassaÂden können aus Holz oder Aluminium bestehen. AluÂ-UnterkonÂstrukÂtionen sind nichtbrennbar und somit auch im HochhausÂbereich nutzbar. Unebenheiten alter AußenÂwände lassen sich mit den UnterkonÂstruktionen elegant ausgleiÂchen. Eine rundum professionelle Lösung.
Die unverfälschte Kraft der keramischen Farben und eine unaufÂdringliche Eleganz prägen den Charakter dieser Lösung. Lebhaft nuancierend, exakt diamantkalibriert und edel patinierend, setzt ArGeTon Maßstäbe unter den keramischen FassaÂden. In einer Zeit, in der unsere Natur und die Naturgewalten neu wahrgenomÂmen werden und umweltverträgliches, nachhaltiges BauÂen hoch im Kurs steht, stellt sie sich als ursprüngliche und zugleich moderne Lösung dar.
Kasten: Vandalismusfest / Wie am ersten Tag
Im ersten Jahr sind sie alle überzeugend. Doch was ist nach 10 Jahren? Fassadensysteme im PublikumsverÂkehr leiden nicht selten unter schnell nachlassender Ästhetik und Vandalismus. Die These, wonach die Akzeptanz höher ist, je nachhaltiger das Produkt sich darstellt, bestätigt die ArGeTon-Fassade beeinÂdruckÂend.
In Hamburg-Billstedt, Legienstraße, wurden 1992 bis 1994 diese nach einer Sturmflut in den 70er Jahren schnell errichteten PlatÂtenbauten saniert. Mitten im sozialen Brennpunkt bewähren sich die Fassaden bestens. Schmierereien oder mutwillige ZerstörunÂgen gehören hier zur Seltenheit.
An dem mittlerweile verblassten Kunststofffallrohr kann man das Alter erahnen: Eine mit ArGeTon sanierte Fassade aus dem Jahre 1994.
Kasten: Neue Gestaltungen
Am Anfang der ArGeTon-Fassade stand die totale „Vertonung“ ganzer Fassadenflächen. Heute übernimmt die ArGeTon in reizÂvollen WerkÂstoffÂkombinaÂtionen mit Glas und Stahl den massiven Part im Kontrast zum Leichten, FiliÂgraÂnen oder DurÂchsichtigen. Neue keramische Farben erweitern das Einsatzspektrum bis in ganz helle Fassadengestaltungen. Die Terzo-Platte verändert das sichtbare Seitenverhältnis auf 8:1. Linea schafft mit ihren Längsrillen mehr Kontrast in der Oberfläche. Barro eröffnet mit seiner stabförmigen Optik neue Gestaltungshorizonte.
Neue Oberflächen und keramisches Zubehör erweitern das Einsatzspektrum der ArGeTon-Fassade.
BILDTEXTE:
Neubau der Physikalischen Institute Heidelberg: Die Architekten Harter + KanzÂler und Broghammer·Jana·Wohlleber aus Waldkirch, wählten einen starken Kontrast zwischen den lebhaft gemaserten rot-braunen Lärchenholz-Fenstern und der dunklen, fein nuancierenden ArGeTon-Fassade.
Die ArGeTon-Terzo-Platte bei Nestlé in Singen streckt die Fassadenoptik mit ihren zwei Scheinfugen bis zum Seitenverhältnis von 8:1. Architekten Richter & Dahl Rocha aus Lausanne.
Einkaufszentrums Köln Arcaden. Die Architekten RKW, Rhode, Kellermann, Wawrowsky aus Düsseldorf entwarfen diese helle, teilweise zweifarbige ArGeTon-Fassade.
Das Amt für zentrale Gebäudeplanung der Stadt Bottrop zeichnet verantwortlich für diese schlichte, elegante und interessant detaillierte Schulfassade in Platingrau.
Bei der Fassadensanierung der Kreisverwaltung Minden setzte die Architekten Planungsgruppe Minden auf klassische ziegelrote ArGeTon-Platten. Als wäre es schon immer so gewesen.
Sanierung eines Wohngebäudes in Bonn. Die Architekten planquadrat, Elfers, Geskes, Krämer Part.G. aus Darmstadt gestalteten die großen Fassadenflächen neben Standardplatten mit ArGeTon-Terzo-Platten.
Kühle Fassadengestaltung mit gletscherblauen ArGeTon-Platten bei Interprint in Arnsberg. Ein Entwurf der Architekten Burgard, Dieterle Schmidt aus Arnsberg.
Alle Fotos: ArGeTon
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ArGeTon im Internet: www.argeton.de
