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Knauf Insulation: Die Zukunft der EnEV
Freitag, 7 Juli, 2006
Was verbraucht das Rathaus?
Drei m³ Gas pro m² Wohnfläche?
Keiner weiß es ganz genau, doch alle klagen wir darüber. Wie viel Energie verbraucht die neue Wohnung, mein Haus, unser Rathaus oder die Schule in die unsere Kinder gehen? Wir wissen es nicht. Das soll und muss sich ändern! In Zukunft werden die Heizkosten unserer eigenen und der öffentlichen Bauten stärker in unser Bewusstsein rücken.
Beim Energieverbrauch unserer Häuser sind wir noch nicht so weit, wie bei unseren Autos. Hier wissen wir ganz genau, wie viel sie verbrauchen. Es sind 12 Liter Normalbenzin pro 100 km in der Stadt oder 7,5 Liter Diesel pro 100 km auf der Autobahn. Und wir reden darüber und fahren langsamer, weil unser Auto dann weniger verbraucht. Und wie ist es mit unseren Häusern? Meines verbraucht 3 m³ Gas pro m² Wohnfläche. Und Ihres? Ein normales Einfamilienhaus verbraucht pro Jahr in etwa so viel Energie wie ein Pkw mit cirka 15000 km Laufleistung. Aber noch sprechen wenige darüber.
Die EnEV wird in Zukunft novelliert. Dann soll u.a. der Verbrauch öffentlicher Gebäude bekannt werden. An den Eingangstüren einer Schule könnte dann z.B. stehen: Jahresenergieverbrauch: 30.000 m³ Gas, entspricht 5 m³ Gas pro m² beheizter Schulfläche. Gleiches wird zu lesen sein an unseren Rathäusern, Turnhallen, Schwimmbädern oder Polizeistationen. Und es wird nicht lange dauern, da werden wir unter Nachbarn ebenso selbstverständlich über den Energieverbrauch unserer Häuser sprechen, wie über den unserer Autos. Dann werden allerdings große Unterschiede deutlich. Wer solide in die Wärmedämmung seines Hauses investiert hat, kann womöglich von drei oder gar weniger m³ Gas berichten. Andere werden mit 10 und 15 m³ weit abgeschlagen staunen. Wärmedämmung, dass sollte schon heute der Baubranche bewusst sein, ist nicht nur Pflicht. Es ist die Vorsorge für eine zukunftssichere Immobilie.
Beim Bau des Uniklinikums in Greifswald investierte der Bauherr in eine gute und dauerhaft funktionierende Thermolan Kerndämmung. Sein Ziel ist ein möglichst geringer Energieverbrauch. Damit ist diese Immobilie zukunftssicher und ausbaufähig z.B. für eine spätere Solarnutzung.
Foto 1: Sorgfältig ohne Wärmebrücken verlegte Thermolan Kerndämmplatten von Knauf Insulation an einer Fensterleibung beim Universitätsklinikum in Greifswald.
Foto 2+3+4+5+6: Solide verbaute Wärmedämmung, von fachkundigen Handwerkern, die wissen was sie tun, ist stets eine gute Investition in die Zukunft einer Immobilie.
Fotos: Knauf Insulation
Download: KI_06071_EnEV.zip
