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Fachbericht:
Dämmung von Dachböden mit Dachboden-Dämmelementen
Dienstag, 7 März, 2006
Warmer Deckel wird zur Pflicht
Zwischenspurt am Dachboden
Die nachträgliche Wärmedämmung von nicht begehbaren Dachböden ist nicht nur sinnvoll, sondern ab dem 31. DeÂzember 2006 auch Pflicht. Hier Näheres zur Dachboden-Dämmung mit EPS-Dachboden-Dämmelementen.
Die Dämmung der obersten Geschossdecke wird zum 31. DeÂzember 2006 Pflicht, wenn sie den Abschluss des beheizten GeÂbäudes zu einem nicht beheizten Dachraum darstellt. FeinÂheit: Diese Regelung gilt nicht für begehbare Dachräume. Dies sind Räume die man in aufrechter Haltung betreten kann und damit zum großen Teil auch ausbaufähige Dachgeschosse. Dennoch macht es natürlich Sinn auch solche großen DachÂböden bis zu einem möglichen späteren Ausbau zu dämmen.
Für das Dachdeckerhandwerk mit seinen dachbezogenen HeÂbezeugen ist die oberste Geschossdecke in interessantes BeÂtätigungsfeld insbesondere für Schlechtwettertage. Doch vor dem Erfolg in diesem Sektor stehen einige Fragen. Wie hoch muss der Wärmeschutz sein? Welche KonÂstruktionen und Details sind zu beachten? Was gilt es zu tun, wenn später mal der Dachboden zu Wohnraum ausgebaut werden soll? Welche Anforderungen und Lösungen gibt es für den Schall- oder Brandschutz?
Guter Wärmeschutz rechnet sich
Es gibt viele Gründe die oberste Geschossdecke eines Gebäudes zu dämmen. Neben der FordeÂrung der Energie-EinÂspar-Verordnung (EnEV) ist es auch der Energiepass. Bei Verkauf oder Vermietung von Wohnbauten wird es von finanziellem Vorteil für den Immobilieninhaber sein, wenn das Haus warm ist. Und natürlich spart es Heizkosten.
In Wohnungen, die sich direkt unter einer nicht geÂdämmten obersÂten GeschossÂdecke befinden, kann eine solche Dämmung den Energiebedarf sogar halbieren. Bei Neubauten ist die DämÂmung der obersten Geschossdecken unter nicht ausgeÂbauten Steildächern laut EnEV Pflicht. Im AltÂbau wird diese Dämmung als Nachrüstung spätestens zum 31.12.2006, also zum Jahresende, zur Pflicht.
Die Dämmung des Dachbodens wird sofort zur Pflicht, und nicht erst zum Jahresende, wenn:
1. die Dachhaut bzw. äußere Bekleidungen oder VerÂschaÂlunÂgen ersetzt oder neu aufgebaut werden (20%-Regel),
2. innenseitige Bekleidungen oder Verschalungen aufgebracht oder erneuert werden,
3. Dämmschichten eingebaut werden,
4 zusätzliche Bekleidungen oder Dämmschichten an Wänden zum unbeheizten Dachraum eingebaut werden.
Kurzum: Wird an der Dachhaut gearbeitet, am Drempel oder Giebel gedämmt, dann ist zugleich die Dämmung der obersten Geschossdecke zwingend.
Wurden ältere Gebäude an der Fassade z.B. mit einem WDVS oder einer gedämmten, hinterlüfteten Fassade saniert, macht es Sinn, im Beratungsgespräch dem Bauherren auch die nachträgÂliÂche Dämmung der Geschossdecke zu empfohlen. Warum? Gut gedämmte AußenÂwände und neue Fenster strahlen weniÂger Kälte ab, sind wärmer und verbesÂsern damit entscheidend das WohlÂbeÂfinden der Bewohner. In Folge wird die Heizung reduziert und es ist weniger Wärme vorÂhanden, um die noch ungedämmte kalte Decke zu heizen. Diese kühlt dann stärker ab mit der mögliÂchen Folge von Kondensaten und SchimmelÂpilzbildung. Kurzum: Nachträgliche teilweise Dämmung kann zu Schäden an noch nicht gedämmten Bauteilen führen. Hier zeigt sich die besondere Verantwortung des Handwerks, im Fall einer Sanierung besonders genau auf die Vermeidung von WärmeÂbrücken zu achten.
Die EnEV fordert für Deckendämmungen „in Gebäuden mit normalen Innentemperaturen” zumindest einen U-Wert von 0,3 W/m²K. Ohne die Einbeziehung der bereits vorhandenen DeckÂenÂkonstruktion entspricht dies bei einem Dämmstoff der WärÂmeÂleitÂgruppe WLG 0,4 einer Dämmstoffdicke von etwa 12 cm. Das ist Pflicht. Es gibt viele gute Gründe, insbesondere bei nicht ausbaufähigen niedrigen DachgeschosÂsen, diese Dämmlage bis Oberkante Fußpfette, also z.B. 20 cm hoch zu führen.
Trockenboden oder mehr?
Für die Dämmung der obersten Geschossdecke haben sich beÂgehbare EPS-Dachboden-Dämmelemente auf breiter Front durchgesetzt. Sie sind preiswert und sehr schnell einzubauen. Die Elemente gibt es mit verschiedenen BeschichÂtungen und Kantenausbildungen. Zur Wahl stehen u.a. SpanÂplatten, OSB-Platten oder z.B. mit Melaminharz beschichtete SpanÂplatten.
Jede dieser Oberflächen hat ihr typisches Einsatzgebiet. Die SpanÂplattenbeschichtung ist einfach preiswert und eine gute Basis für etwaige weitere Baumaßnahmen. Sie verschmutzt allerdings mit der Zeit und lässt sich auch nicht so gut pflegen. Gleiches gilt für die OSB-Platte. Ist diese allerdings lackiert verfügt sie über glatte OberÂfläÂchen und sieht schick aus. Dachbodenelemente mit Melaminharzbeschichtung eignen sich ideal für Trockenböden. Von der Wäsche abtropfendes Wasser kann ihnen nicht viel anhaben und die Böden lassen sich gut pflegen. Fegen und Wischen fällt hier besonders leicht.
Vor der Verlegung der Elemente muss insbesondere oberhalb von HolzbalÂkenÂdecken zwingend zuerst eine vollflächige DampfÂsperre aufÂgebracht werden. Die Folien sollten untereinander rund 30 cm überlappen und an die umschließenden Bauteile (Giebel, Schornsteine, Treppenaufgänge, Fußpfetten) sorgfältig angeÂschlossen werden. Hier gilt es eine luftdichte Ebene zu erstelÂlen.
Auf Betondecken ist eine Dampfsperre nur für Elemente mit dampfdichterer Beschichtung wie z.B. bei MelaÂminharzelemenÂten erforderlich. Bei allen anderen Elementtypen wird die Dampfsperre als Grundlage einer sauberen Arbeit empfohlen. Auf den meisten Dachböden, insbesondere unter niedrigen, flach geneigten und damit nicht ausbaufähigen Dächern, werden im nächsten Schritt direkt die Dachelemente verlegt.
Doch Achtung! Insbesondere bei großen Dachgeschossen, die - wer weiß - vielleicht irgendwann zu Wohnraum ausgebaut werÂden könnten, macht eine zusätzliche Bearatung besonderen Sinn. Der Bauherr wird es Ihnen später hoffentlich danken. Dann nämlich empfiehlt es sich, besonders genau auf die EbenÂheit des DachÂboÂdens zu achten, bei Bedarf sorgfältig eine AusÂgleichsÂschüttung aufzuÂtragen und ein Dachelement mit höherer Druckfestigkeit zu ordern (Typ DEO - Dämmung Estrich Ohne SchallschutzanÂforderung). Später nämlich, wenn der Dachraum zu WohnÂraum ausgebaut werden soll, ist eine absolut eben liegenÂde DämÂmung der höher belastbaren „Estrichklasse” die Basis für den schwimmenden Estrich. Liegt das Element aber nicht vollflächig auf, kann es beim Begehen zu quietschenden Geräuschen kommen. Bei Dachgeschossen, die wegen ihrer Größe, für einen Ausbau zum Wohnraum geeignet sind, empÂfiehlt es sich dringend, den Bauherren auf diese Feinheit hinzuÂweisen. Hat Ihr Bauherr ihren Rat auch schriftlich, und sie einen Beleg, können alle ruhig schlafen.
Konstruktion und Details
Dachbodenelemente lassen sich schnell und problemlos verÂarÂbeiten. Sie erzeugen einen vollflächigen geschlossenen DämmÂmantel. Interessant sind stets die Anschlussdetails. AufgehenÂde Giebelwände oder Schornsteine ziehen die Kälte an der Dämmung vorbei zu den Räumen nach unten. Wer hier besonÂders sorgfältig arbeitet, verlängert den Weg der Kälte und verbessert den Wärmeschutz mit einem Dämmkragen direkt über den Dachboden-Dämmelementen. Bei der Dämmung des Schornsteines hilft der Schornsteinfeger mit Rat (BrandÂschutzanforderungen).
Ein wichtiges Detail ist die Dämmung der Fußpfette des DachÂstuhles. In dieÂsem bereits rein geometrisch sehr ungünstigen Bereich befinÂdet sich zusätzlich unter der Pfette der Stahlbeton-Ringanker, der beÂsonders gut die Kälte leitet. Ist von außen ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) oder eine wärmeÂgeÂdämmte vorgehängte Fassade vorhanden, so konzentriert sich ein mögliÂcher KälteÂfluss exakt auf diesen Punkt. Hier ist es daÂher besonÂders wichÂtig, die Dämmung des Dachbodens rund um die FußÂpfette sorgfältig bis an die Dämmung der Außenwand anzuÂschließen.
Es empfiehlt sich, den Bauherren auf die Problematik dieses Details besonders und auch schriftlich hinzuweisen, denn bei einem gut gedämmten Gebäude kann an dieser Stelle zu der vorhandenen geometrischen Kältebrücke (Ecksituation: kleiner beheizter Innenfläche steht große kalte Außenfläche gegenüber) auch noch eine normale KälteÂbrücke hinzuÂkomÂmen. Die Gefahr von KondensaÂten und Schimmelpilzbildung ist an diese Stelle beÂsonders groß. Zuweilen ist dieses Detail nicht komplett vom Dachboden aus zu lösen. Unter Umständen sind auch AußenÂarbeiten im Bereich der Fußpfette erforderlich. Und dann sind wir schon wieder auf dem Dach. So schließt sich der Kreis.
Fazit:
Dachboden-Dämmelemente schaffen schnell einen soliden Wärmeschutz. Eine luftdichte Ebene ist wichtig. Schall- und Brandschutz sind Beratungsthemen, die das Handwerk aktiv angehen sollte. Die Dämmung von Dachböden ist ein interesÂsantes Arbeitsgebiet für Schlechtwetter-Tage.
Kasten: Beraten in Sachen Schallschutz und Brandschutz
Bei umfangreichen Sanierungen soll der alte Baubestand auf den neuesten Stand gebraucht werden. Dann gelten nicht nur die EnEV, sondern die einÂschlägigen Normen für Schallschutz (DIN 4109) und Brandschutz (DIN 4102). Insbesondere bei alten Holzbalkendecken wird es nahezu unmöglich sein, alle Anforderungen dieser Normen im Zuge der Sanierung zu erfüllen. Der Aufwand stünde in keinem Verhältnis zum Ertrag. Brand- und SchallÂschutz würden dann z.B. eine Komplettsanierung der Decken im Wohnraum darunter mit neuer schwerer Verfüllung und mehrfacher Beplankung z.B. mit GK-Platten erforderlich machen.
Das haben auch die Normenverfasser so erkannt. Sie sprechen in den jeÂweiligen Normen von einem technisch vertretbaren Aufwand. Doch wie ist dieser technisch vertretbare Aufwand zu verstehen? Aus verÂschiedenen Gerichts-Gutachten ist folgende Interpretation möglich: Auch wenn der Schallschutz insbesondere der Trittschallschutz nicht auf den neuesten Stand gebracht werden kann, so wird doch das Bemühen um einen mögÂlichst guten Schallschutz oder TrittÂschallÂschutz (Einbau einer TrittschallÂdämmung) stets honoriert. Es gilt also, dem Bauherren die Anforderungen und Möglichkeiten zu erklären und mit ihm verbindlich abzustimmen. Wer dagegen nichts unternimmt und seinen Bauherren auch nicht entsprechend berät bzw. informiert begibt sich aufs Glatteis.
Der erforderliche Schallschutz der Decken hängt entscheidend von der Nutzung ab. In privat genutzten Gebäuden entscheidet der Bauherr selbst, ob ihn der Trittschall vom Dachboden stört. In mehrgeschossigen WohÂnungsbau (oft Stahlbetondecken) ist die Nutzung des DachÂboÂdens z.B. als Trockenboden aber schon so intensiv, dass die BelasÂtung aus TrittÂschall zu Beschwerden führen kann. Ist ein Dachboden tatsächlich intensiv genutzt, empfiehlt es sich, im Zuge einer Sanierung, unter die Dachboden-DämmeleÂmente eine Lage Trittschalldämmung vorzusehen.
Die Bewohner der obersÂten Wohnung unter dem Trockenboden haben einen gewissen Anspruch auf eine Deckenkonstruktion, die nach einer Sanierung möglichst dem Stand der Technik entspricht. Schließlich ist es nachvollÂziehÂbar, wenn Mieter in sanierten warmen Wohnungen mit anschließend höherer Miete auch höhere Komfortwünsche haben.
Beispiel Holzbalkendecke: Eine übliche Holzbalkendecke mit Schlacke verfüllt, von unten verputztes Rohrgeflecht, entspricht im Normalfall keiner modernen Anforderung. Schall- und Brandschutz sind kaum vorhanden, Wärmeschutz Fehlanzeige. Nach einer Dachbodensanierung besitzt die Decke einen zeitgemäßen Wärmeschutz, der Schallschutz hat sich geringÂfügig verbessert und der Trittschallschutz ist bei Einsatz einer zusätzlichen Trittschalldämmung merklich besser. Um den Brandschutz zu verbessern müsste man im bewohnten Wohnraum von unten das verputzte Rohrgeflecht gegen eine moderne Brandschutzdecke austauschen. Solche Anforderungen sind bei Holzbalkendecken nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand zu erfüllen und damit in der Praxis äußerst selten machbar.
Beispiel Stahlbetondecke: Eine normale, 16 cm dicke StahlÂbetondecke weist bereits durch ihre Masse einen soliden Schallschutz und Brandschutz auf. Der Trittschallschutz ist dagegen nur gering ausgebildet. Wärmeschutz: Fehlanzeige. Nach einer Sanierung mit Trittschalldämmung unter den DachÂboÂden-Elementen ist eine solche Konstruktion im Rahmen des technisch Machbaren Stand der Technik. Doch Vorsicht bei erhöhten Anforderungen an Schall- und TrittschallÂschutz. Hier sollte der Bauherr unbedingt entsprechend beraten und schriftlich informiert werden.
Anforderungen Brandschutz: Je nach Landesbauordnung zwischen F30 bis F90, Anforderung Wärmeschutz aus EnEV: mindestens U-Wert 0,3 W/m²K. Anforderung Luft-Schallschutz Standard: R´W von ≥ 53 dB, erhöhte AnfordeÂrunÂgen: R´W ≥ 55 dB, Trittschalldämmung Standard: L´R,W ≤ 53 dB, erhöhte Anforderungen: L´R,W ≤ 46 dB.
KASTEN: Dachboden-Dämmung ist Pflicht:
- Nachrüstung grundsätzlich zwingend bis zum 31.12.2006 wenn die oberste Geschossdecke den Abschluss des beheizten GeÂbäudes zu einem nicht beheizten Dachraum darstellt. Ausnahme: Dachräume, die man in aufrechter Haltung betreten kann und damit zum Großen Teil ausbaufähige Dachgeschosse.
- Jederzeit, wenn am Gebäude ohnehin umgebaut wird (20%-Regel).
KASTEN: Was verbraucht mein Haus? Die Zukunft der ENEV:
Der Spritverbrauch unserer Autos ist heute eine klare Größe. Darüber spricht Man und Frau. Und wie viel verbraucht unser Haus? Meines verbraucht ohne Warmwasser 3 m³ Gas pro m² Wohnfläche im Jahr. Ist das viel oder wenig? Selbst Sparfüchse wissen das nicht auf Anhieb. Dabei würde dies unserer Umwelt gut tun.
Auch die Europäische Union will, dass wir darüber sprechen. Der Verbrauch unserer Häuser soll ein Thema werÂden. Nur auf diese Weise wird es langfristig auch ein UmweltbewussÂtsein beim Bauen geben. Aufgrund der EU-Richtlinie „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden” wird in Zukunft der Energiepass dann Energieausweis heißen und nicht mehr freiwillig, sondern verbindlich werden. Wenn die nächste Novellierung der EnEV dann vielleicht Ende 2006 kommt, wird es Pflicht an öffentlichen Gebäuden den Verbrauch pro m² auszuhängen. Übrigens: Bei der KfW (Kreditanstalt für WiederaufÂbau) gibt es für WärmedämmmaßÂnahmen supergünstige Kredite. Sie beginnen mit einem 1 vor dem Komma. Das sollten Ihre Kunden wissen.
ABBIILDUNGEN / ZEICHNUNGEN:
Konstruktion 1: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen gedämmte Holzbalkendecke in der EigennutzÂung.
Konstruktion 2: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen gedämmte Holzbalkendecke mit Trittschall-Dämmung. Im Rahmen eines technisch vertretbaren Aufwandes praktikabel für den Mietwohnungsbau.
Konstruktion 3: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen in DEO-Qualität gedämmte Holzbalkendecke. Mit Trockenestrich auf TrittschalldämÂmung für einen möglichen Ausbau als Wohnraum vorbereitet. Im Rahmen eines technisch vertretbaren Aufwandes praktikabel für den Mietwohnungsbau.
Konstruktion 4: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen gedämmte Stahlbetondecke in der Eigennutzung. Im Mietwohnungsbau nur nach eingehender Beratung.
Konstruktion 5: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen gedämmte Stahlbetondecke mit Trittschalldämmung. Im Rahmen eines technisch vertretbaren Aufwandes praktikabel für den Mietwohnungsbau.
Konstruktion 6: Begehbare, mit Dachboden-Dämmelementen in DEO-Qualität gedämmte Stahlbetondecke. Mit Trockenestrich auf TrittschalldämÂmung für einen möglichen Ausbau als Wohnraum vorbereitet. Im Rahmen eines technisch vertretbaren Aufwandes praktikabel für den Mietwohnungsbau.
Handwerker in Arbeit: Bei der Elementverlegung gilt es, die VerlegeanÂleitung exakt umzusetzen. Melaminharzbeschichtete Elemente werden z.B. so verÂklebt, dass nach dem Zusammenschieben der Kleber oben heraus quillt. Ist der Kleber abgebunden, lässt er sich leicht planeben abschneiden. Ausführung: Freckmann Bedachungen.
Modisch: Dachboden-Elemente mit OSB-Beschichtung sind zurzeit eine beliebte Alternative zu den klassischen Elementen mit SpanplattenbeÂschichÂtung.
Dachboden-Dämmelemente mit Spanplattenbeschichtung: Hier für engagierte Bauherren auch in großen Dicken.
Wohngebäude außen: Typischer Einsatz von Dachboden-Dämmelementen: Wohnbauten mit geringer Dachneigung.
Große Dachgeschosse: Große Dachgeschosse mit Dachboden-Dämmung: Den Bauherren dieser ausbaufähigen Räume gilt es sorgfältig zu beraten.
Kleine Dachgeschosse: Niedrige, nicht ausbaufähige Dachgeschosse eignen sich ideal für die rationellen Dachboden-Dämmsysteme.
Details: Gelungene Detaillierung des Dachboden-Dämmsystems im Bereich der Fußpfette.
Vorbildliche Dämmung eines Dachbodens mit preiswerter Dämmung der aufgehenden Bauteile. Dämmkrägen an den Schornsteinen (außer Betrieb) und den Giebelwänden vermindert den Kältefluss an der Dachbodendämmung vorbei. Ausführung: Freckmann Bedachungen, Mülheim. Foto: Freckmann
Alle Fotos und Zeichnungen: Unidek
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Unidek im Internet: www.unidek.de
