Archiv
Fachbericht:
Schieferdächer im Wohnungsbau
Donnerstag, 29 April, 2004
Frischer Wind am Schieferdach
Oft preiswerter als gedacht, durch und durch natürlich und überaus langlebig, präsentiert sich das moderne Schieferdach in einem völlig neuen Licht. Es lohnt sich, einen Blick auf das Naturgestein zu werfen.
Schieferdächer gehören auf Dauer gesehen zu den preisÂwertesten Dächern überhaupt, betont Rathscheck SchieÂfer, der führÂende Schieferanbieter hierzulande. Es hat sich viel veränÂdern im Schieferland Deutschland. Die SchieferÂbranche erlebt eine Renaissance ohne Gleichen. Gründe gibt es genug:
- Neue, solide Schiefer-Deckarten sind preiswerter als allgeÂmein angenommen. Mit diesen Deckarten wurde der Arbeitsaufwand und damit die Kosten des SchieÂferdeckers erheblich reduziert.
- Schieferdächer und Schieferfassaden sind pure Natur, unbrennbar und gesundheitlich völlig unÂbedenklich
- Die Ästhetik und der feine seidige Glanz eines SchieÂferdaches halten sogar Jahrhunderte. Das beweisen u.a. die Dächer von Burgen und Schlösser entlang von Rhein und Mosel.
- Schieferdächer sind hoch sturmfest.
- Verschiedene Fördermittel sowie Service- und InforÂmationspakete erleichtern Bauherren und ihren ArchiÂtekten die Planung und Abwicklung von SchieferdäÂchern.
Preiswert Vergleicht man die Haltbarkeit einer durchÂschnittlichen Schieferdeckung mit ihren Kosten inklusive Entsorgungs- und Erneuerungskosten präsentiert sich das langlebige Schieferdach in Relation zur HaltÂbarÂkeit als preiswerte Lösung. Zink, Kupfer, Holzschindeln oder Faserzement sind auf Dauer teurer.
Natürlich Natürliche Materialien sind hochgeschätzt. Seit Jahrtausenden ist Schiefer ein bewährtes DachdeckungsÂmaterial. Nach einigen Jahrzehnten mit industriell hergeÂstellten LöÂsungen erkennen die Bauherren wieder die VorÂzüge tradiÂtioneller Dachmaterialien.
Ästhetisch Wer kennt es nicht. Zuerst sieht alles schön und neu aus, und dann bleichen die Farben in der Sonne aus und werden matt. Nicht so bei Schiefer. Die feinen im Gestein eingelagerten GlimmerlaÂgen sichern den edlen seidigen Glanz über die gesamte Lebensdauer des Daches.
Sturmfest Schieferdächer sind hoch sturmfest. Grund dafür ist die Kleinteiligkeit der Deckung. Jeder Schiefer wird mit 3 Schiefernägeln befestigt. Bei 30 Schiefern pro m² halten rund 90 Nägel die Deckung. Selbst allerhöchste Turmspitzen widerstehen Orkanen.
Innovativ Wie kaum ein anderer Hersteller von DeckÂungsmaterialien hat Rathscheck Schiefer das ServiceÂangebot rund um Schiefer komplettiert (siehe im Internet unter: www.rathscheck.de oder www.schiefer.de).
- Ein SchieferÂdecker-Infonetz hilft bei der Suche nach versierten Schieferdeckern in der näheren Umgebung.
- Das Service-Paket für Asbestmüde gibt Rat beim UmÂstieg von Asbestzement auf Schiefer.
- Die Fördermittel-Auskunft zeigt wo Fördermittel für das geplante Bauvorhaben abgerufen werden können.
- Mit ThermoSklent wurde ein hochwertiges Aufsparren-Dämmsystem speziell für Schiefedächer entwickelt.
- SolarSklent, ein Solarelement für Schieferdächer, liefert Strom vom Schieferdach.
Die Deckart bestimmt den Preis Die Renaissance des Schiefers begann Mitte der 70er mit der EntÂwicklung preisÂwerter und dekorativer Deckarten. Die neuen DeckÂarten waren extrem erfolgreich. In den letzten 20 Jahren stieg der Schieferbedarf für Dach und Fassade laut Rathscheck Schiefer, dem führÂenden SchieÂferanbieter hierzuÂlanÂde, um das Achtfache.
Gründe für die neue Preissituation gibt es viele. Zum einen wurde die Technologie des SchieferÂbergbaues verbessert. Moderne automatische Maschinen reduzierten die Kosten in allen Bereichen. Zum anderen gelang es neue und einÂfachere Deckarten zu entwickeln. Damit wurde vor allem der Schwierigkeitsgrad und der ArbeitsÂaufÂwand der DeckÂarten reduziert. Heute gibt es etwa 15 Deckarten und weit über 250 Designmöglichkeiten der Dach- und WandeinÂdeckungen. Hier die wichtigsten Deckarten:
Universal-Deckung Die Universaldeckung zählt mit einem Einstandspreis ab 47, - €/m² (fertig eingedeckte Dachfläche) zu den preisgünstigsten Schiefer-Deckarten überhaupt. Der Deckstein basiert auf einem Quadrat mit einer abgerundeten Ecke.
Rechteck-Doppeldeckung Die Rechteck-Doppeldeckung passt mit ihren geraden, klaren Linien sehr gut zu moÂdernen Bauwerken. Sie gilt als handwerklich einfach und überaus solide. Durch spitze, gotische oder runde SchnittÂformen der Rechtecksteine in ihrer Ansichtsfläche ergeben sich, trotz des Rechteck-Basisformates, verschiedene GeÂstaltungen. (ab 45, - €/m² an der Fassade und ab 60, - €/m² auf dem Dach)
Altdeutsche Deckung Die Altdeutsche Deckung wird auch „die Königin der Deckarten” genannt. Sie ist eine schwierige und handwerklich anspruchsvolle Deckart. Ein Schieferdach in Altdeutsch ist in den Details kunstvoll ausÂgeformt und gehört zu den Spitzenleistungen des DachÂdeckerhandwerks. Merkmale sind unterschiedlich große Steine, die so verlegt werden, dass am First die kleinsten Steine zum Einsatz kommen. Dadurch wirkt das Dach schöner und höher. Die Altdeutsche Deckung eignet sich durch ihre Variabilität besonders für anspruchsvolle und komplizierte Dachgeometrien. (ab 85, - €/m²)
Schuppendeckung Die Schuppendeckung ähnelt der Altdeutschen Deckung. Der einzelne Stein hat die gleiche Geometrie wie die Altdeutsche Deckung. Alle Steine dieser Deckung sind jedoch gleich hoch und breit (Schablonen). Das Dach wirkt ähnlich elegant wie eine Altdeutsche Deckung, ist aber insgesamt flächiger und gleichmäßiger. (ab 65, - €/m²)
Neben diesen klassischen Deckarten für das Dach gibt es noch einige schmückende Deckarten für das Dach und die Fassade. Das sind z.B. Coquettes, Octogones, Waben, Spitzwinkel oder Fischschuppen.
Fazit: Es hat sich viel getan im Schieferland Deutschland. Die Renaissance des Schiefers wurde durch eine Vielzahl neuer Deckarten ausgelöst. Diese preiswerten und dekoraÂtiven Deckarten haben das Bild vom modernen SchieferÂdach und der Schieferfassade maßgebend geÂprägt. Für jeden Bauherren-Geschmack ist die passende Deckung dabei.
Dipl.-Ing. Gerard Halama
ABBILDUNGEN:
Die Renaissance des Schiefers basiert vor allem auf neuen preiswerten Deckarten.
Die neue Schieferdeckart Universal eignet sich besonders für kostengünstige Dachsanierungen.
Starke Optik und sichere Technik: Schieferfassaden sind bewährt und sehr haltbar.
Die Altdeutsche Deckung präsentiert sich elegant und vielseitig.
Schieferfassade als Rechteck-DoppelÂdeckung an einem 17 Stockwerke hohen Wohnhaus.
Die Rechteck-Doppeldeckung passt bestens zur modernen geradlinigen Architektur.
Moderne Deckungen aus quadraÂtiÂschen Schiefern schützen die Fassaden dieser streng kubischen Bauten.
Langlebig, sicher und dadurch kostengünstig: Die Rechteck-Doppeldeckung im Großeinsatz.
Die Schuppen-Deckung überzeugt durch ihre schlichte Eleganz.
Fotos: Rathscheck Schiefer
Fachberichte und Reportagen sind urheberrechtlich geschützt. Bei Interesse rufen Sie uns bitte unter 0421-414080 an.
Rathscheck Schiefer im Internet: www.schiefer.de
